Körper Vitruv
Willkommen
Unsere Klinik
Grundzüge der Behandlung
Schlafstörungen-Bedeutung
Schlafstörungen-Ursachen
Schlafstörungen-Einteilung
Schlafbedürfnis
Schlaftypen
Schlafentzugssyndrom
Historischer Abriss
Der normale Schlaf
Hirnstromkurven (EEG)
Schlafstadien
Das Schlafapnoe-Syndrom
Obstruktive Schlafapnoe
Zentrale Schlafapnoe
Apnoe-Screening
Schlaflabor
Therapie d. Schlafapnoe
Medikamentöse Therapie
Beatmungstherapie (CPAP)
Zungenmuskeltraining (ZMT)
Selbsttest
Restless-legs-Syndrom
Unser Behandlungskonzept
Externe Behandlungen
Organisatorische Hinweise
Hinweise f. Privatpatienten
Hinweise f. Kassenpatienten
Kontakt
Anreise
Weitere Internetseiten
Aesculap
Historischer Abriss

Schlafen und Träumen beschäftigen die Menschheit, seit sie begonnen hat, über sich und das Leben nachzudenken. In der griechischen Mythologie wurde der Schlaf in die Nähe des Todes gerückt. So war der Gott des Schlafes, Hypnos, Bruder des Totengottes Thanatos. Der griechische Philosoph Aristoteles (384-322 v. Chr.) definierte den Schlaf als ergänzendes Gegenstück zum Wachzustand; schon Aristoteles erkannte, dass Schlaf dazu dient, die Intaktheit und Funktionsfähigkeit des Organismus zu erhalten und die Wahrnehmungsfähigkeit zu regenerieren. Bereits im 2. Jahrhundert n. Chr. formulierte der griechische Arzt Galen eine enge Beziehung zwischen Schlaf und Gehirn. Galen vermutete, dass während des Schlafens die Gehirnaktivität stark reduziert oder vorübergehend erloschen sei; der Schlaf solle dem Gehirn Erholung verschaffen und die “innere Wärme” regenerieren. Nach Galen gab es bis zum Ende des 19. Jahrhunderts keine weiteren ernsthafteren wissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit diesem Thema; deshalb blieb die Sichtweise Galens akzeptiert, dass der Schlaf ein passiver und inaktiver Zustand erloschener Aktivität sei.

Die moderne Schlafforschung wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts durch Kohlschütter begründet. Als Ergebnis von Weckversuchen wurden ideale Schlaftiefenkurven erarbeitet. Diese Kurven zeigten eine zunehmende Schlaftiefe am Anfang des Schlafes und eine Abnahme der Schlaftiefe gegen Morgen.

Eine Weiterentwicklung der Schlafforschung wurde durch die Entdeckung der Hirnstromkurven und die Entwicklung des Elektroenzephalogramms (EEG) am Ende des 19. Jahrhunderts möglich. Aber erst 50 Jahre nach der Entwicklung des EEG untersuchte der Physiologe Berger im Jahre 1929 die Hirnströme bei schlafenden Patienten. Auf diesen Ergebnissen aufbauend, konnte Loomis 1936 bestimmte EEG-Veränderungen einzelnen Schlafstadien zuordnen. So nimmt die Frequenz der Hirnstromkurven mit zunehmender Schlaftiefe ab, während sich die deren Schwingungsweite (Amplitude) vergrößert. Durch Asserinsky und Kleimann wurde im Jahre der REM-Schlaf entdeckt (REM = rapid eye movement). Dabei handelt es sich um eine stark traumbesetzte Tiefschlafphase, die mit schnellen Bewegungen der Augäpfel einhergeht. Die übrigen Schlafphasen, bei denen keine schnellen Augenbewegungen festzustellen sind, wurden als Non-REM-Schlaf bezeichnet. Diese Forschungsergebnisse führten 1957 zur Entwicklung eines Schlafdiagramms (Hypnogramms), welches den phasischen Wechsel zwischen Non-REM- und REM-Schlafstadien zeigte.

Nachdem die Schwerpunkte der weiteren Forschung zunächst auf der Traumdeutung lagen, verschob sich ab 1970 das Interesse zunehmend auf das Gebiet der Schlafstörungen. Diese Entwicklung führte 1975 in den USA zur Gründung der ASDC (Association of Sleep Disorders Centers). Aufgabe dieser Organisation war es, die Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen durch Definition von Standards zu verbessern. Schnell wurde klar, dass die Behandlung von Schlafstörungen eine fachübergreifende interdisziplinäre Herausforderung unter Beteiligung von Internisten, Pulmonologen, Neurologen, Psychiatern, Psychologen und HNO-Ärzten darstellt.

1987 wurde in Deutschland die AKS (Arbeitsgemeinschaft Klinischer Schlafzentren) gegründet. Die selbstgestellten Aufgaben glichen denen der ASDC. 1992 erfolgte die Umbenennung zur Arbeitsgemeinschaft in der DGS (Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin) . Die DGS definiert bis heute verbindliche Empfehlungen für die Einrichtung eines Schlaflabors und die Durchführung von Schlafuntersuchungen. So gelang es, bundeseinheitliche Standards in der Schlafmedizin sicherzustellen und weiter zu entwickeln.

Copyright: Prof. Dr. Piper, Meduna-Klinik, D-56864 Bad Bertrich, Tel.: 02674 / 182 0, Fax: 02674 / 182 3182

 

Willkommen
Unsere Klinik
Grundzüge der Behandlung
Schlafstörungen-Bedeutung
Schlafstörungen-Ursachen
Schlafstörungen-Einteilung
Schlafbedürfnis
Schlaftypen
Schlafentzugssyndrom
Historischer Abriss
Der normale Schlaf
Hirnstromkurven (EEG)
Schlafstadien
Das Schlafapnoe-Syndrom
Obstruktive Schlafapnoe
Zentrale Schlafapnoe
Apnoe-Screening
Schlaflabor
Therapie d. Schlafapnoe
Medikamentöse Therapie
Beatmungstherapie (CPAP)
Zungenmuskeltraining (ZMT)
Selbsttest
Restless-legs-Syndrom
Unser Behandlungskonzept
Externe Behandlungen
Organisatorische Hinweise
Hinweise f. Privatpatienten
Hinweise f. Kassenpatienten
Kontakt
Anreise
Weitere Internetseiten